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RED BULL PLAYSTREETS in Bad Gastein am 16.2.2008
RED BULL PLAYSTREETS BRACHTE BAD GASTEIN ZUM ÜBERSCHWAPPEN
Schwede Scherlin vor 8500 Fans der Triumphator
Unglaubliche Zuschauermassen strömten am Samstagabend in das Ortszentrum von Bad Gastein und staunten über die Leistungen der besten 18 Freestyle-Skier der Welt. Der erst 16-jährige Schwede Oscar Scherlin sicherte sich im Finale den Titel und damit einen brandneuen Suzuki Grand Vitara. Völkl-Athlet Russ Henshaw (Australien) und Oskari Raitanen (Finnland) vervollständigten das Podest. Der Salzburger Wintersportort Bad Gastein platzte aus allen Nähten.
Um die Freestyle-Skier von den Skipisten in den Ortskern zu bringen wurden in den letzten Wochen 1410 Kubikmeter Schnee und 40 Kubikmeter Holz verarbeitet. Am anspruchsvollsten Freestyle-Skier-Parcours Europas zeigten die Athleten Akrobatik, Kreativität und Style in Perfektion.
„So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich bin noch nie so einen außergewöhnlichen Kurs gefahren und habe noch nie vor solch einer Kulisse mein Können gezeigt. Ich bin sprachlos“, konnte der Schwede seinen Erfolg kaum in Worte fassen. Der zweitplatzierte Australier Russ Henshaw im Wortlaut: „Es ist unglaublich. Diese Corner, Jumps, Rail Gaps und Co. waren der absolute Wahnsinn. Als ich am Start stand und die vielen Menschen gesehen habe, begannen meine Knie zu schlottern. Oscar Scherlin war heute eine Klasse für sich und hat den Sieg und das Auto wirklich verdient.“
Von Beginn an dominierte Scherlin den Bewerb und überzeugte die vierköpfige Jury. Sowohl im Viertelfinale als auch im Semifinale heimste der Jungspund die meisten Punkte ein. Im Finalduell mit Russ Henshaw fuhr Scherlin auf der 400 Meter langen Strecke einen sicheren Vorsprung von 28 Punkten nach Hause. Vorjahressieger Charles Gagnier (CAN) musste sich bereits im Viertelfinale geschlagen geben. Als bester Österreicher kam der Vorarlberger Marlon Holzmann unter die besten acht Athleten. Martin Misof (Tirol) und Tobias Tritscher (Steiermark) schafften die Qualifikation nicht.
Skistar Daron Rahlves, der als Zaungast in Bad Gastein dabei war, zog den Hut: „Mann muss schon ziemlichen Mut haben, um sich diesen Parcours zuzutrauen. Die Jungs habe wirklich für Action gesorgt und allesamt Respekt verdient.“