Autor Gasteiner Bergbahnen AG<
Datum 28. Juli 2017

Baubericht August 2017

Generationenprojekt Schlossalm Neu

Die Bauarbeiten machen sichtbare Fortschritte. Von der Tal- bis zur Bergstation wird in verschiedenen Baulosen intensiv gearbeitet. Schwere Baumaschinen sind im Einsatz. In den Sommermonaten 2017 werden umfangreiche Vorarbeiten gemacht, damit die neue Schlossalmbahn (Kabinen für je 10 Personen) und die neue Skiabfahrt bis zur Mittelstation im Dezember 2018 in Betrieb gehen können. Am 10. Juli erfolgte eine Begehung der einzelnen Bauabschnitte durch den Arbeitsinspektor, der auch die vorschriftsmäßige Umsetzung der Sicherungsmaßnahmen an den Baustellen bestätigte. Von Montag bis Freitag bieten wir im Bereich zwischen Gaberlhütte – Aeroplan und Mittelstation Kitzstein einen kostenlosen Shuttle Service mit einem Taxibus an, um unseren Kunden - in dem am stärksten durch Staub belasteten Wanderbereich - eine Alternative zu bieten.

 

Talstation

Am 10. und 11. Juli wurden im Bereich der Talstation 86 Stück Spundwandbohlen mit einer Länge von 10 Meter mittels einer Vibrationsramme gesetzt. Durch die Wahl einer Vibrationsramme wurde im Vergleich zu schlagenden Rammverfahren das akustisch mildere Bauverfahren gewählt. Die Tiefenfundierung wird voraussichtlich Anfang August abgeschlossen sein, womit auch die Bohrpfahlgeräte von der Baustelle abgezogen werden. In den nächsten Wochen werden die Fundierungsarbeiten für die Seilbahnstützen durchgeführt und entsprechende Anker gesetzt. Weitere Aushubarbeiten folgen, um die Basis für die Bodenplatte vom Parkdeck und Seilbahngebäude herzustellen. Ein Teil des Aushubmaterials wird dazu verwendet, um im Bereich der Skiwiese Geländemodellierungen durchzuführen. Diese Arbeiten werden in der ersten Augusthälfte abgeschlossen sein und die gesamte Fläche bei der Skiwiese wird wieder begrünt.

 

Zwischenstation

Drei Baukräne sorgen dafür, dass die Arbeiten zügig vorangehen. Die Seitenwände wurden hochgezogen und die erste Decke betoniert. Die Betonarbeiten für die Errichtung des Garagierungsbahnhofes und der Rohbau des Stationsgebäudes sollen heuer fertiggestellt werden.

 

Seilbahnstrecke

Die Bauarbeiten auf der 2. Teilstrecke der Schlossalmbahn werden durch eine Materialseilbahn unterstützt. Der Großteil der Stützenfundamente ist bereits betoniert. Die ersten Stützenelemente wurden bereits angeliefert und werden in den nächsten Wochen montiert. Zeitaufwändiger ist die Errichtung der Stützen zwischen der Haitzingalmhütte und der 3. Stütze der Luftseilbahn. Hier müssen auch umfangreiche Sicherungsarbeiten und ein kontrollierter Felsabtrag erfolgen.

 

Bergstation

Der Geländeabtrag der Kuppe - wo die neue Bergstation stehen wird – ist abgeschlossen. Am 12. Juli wurde der Baukran angeliefert und mittlerweile aufgestellt. Aufgrund des Bergmolch-Vorkommens im Tümpel beim Stationsbereich musste ein Amphibienzaun mit Überstiegschutz aufgestellt werden. Streifenfundamente wurden bereits betoniert. Die Betonarbeiten des Seilbahntraktes werden so weit fortgesetzt, dass im nächsten Frühjahr gleich nach der Schneeschmelze mit der Seilbahnmontage begonnen werden kann.

 

Speicherteich - Haitzingalm

Die rohrbautechnischen Arbeiten des Entnahmesystems beim Speicherteich wurden abgeschlossen. Die
Dammschüttung kann nur bei trockener Witterung durchgeführt werden. Ende Juli wurde mit dem Bau
der Wasserfassung Schlossbach (Bereich Gaberlhütte) begonnen.

 

Pistenbau Brandbichl

Mit großen Schubraupen erfolgt der Geländeabtrag. Am 11. Juli wurde die erste Aufl ockerungssprengung in diesem Bereich durchgeführt. Die begleitenden Erschütterungsmessungen haben gezeigt, dass wir deutlich unter den im Bescheid vorgegebenen Grenzwerten liegen.

 

Lawinenauffangdamm

Der Damm ist mittlerweile einige Meter hoch. Auf der talseitigen Böschung des Dammes wurde gemäß Vorgabe der ökologischen Bauaufsicht ein Biotop aufgetragen (Magerrasentransplantation). Bei der bergseitigen Steilböschung (mit bewehrter Erde) wurde in Abstimmung mit der geologischen Bauaufsicht auf den Einbau von Humus verzichtet. Die Fertigstellung erfolgt nachträglich – voraussichtlich mit Spritzbegrünung. Unterhalb des Dammes werden im Steilhang Schutzwaldaufforstungen durchgeführt. 

 

Danke für Ihr Verständnis

Bei Bauvorhaben dieser Größenordnung kommt es auch zu Problemen. Sei es, dass Baumfällungen ohne Information des Grundeigentümers durchgeführt wurden, Materialablagerungen und nicht abgesprochene Grabungsarbeiten erfolgten. Im Stationsbereich sind große Geländeveränderungen für die Gondelausfahrt nicht besprochen worden, obwohl eine Projektrealisierung ohne diese überhaupt nicht möglich ist. Wir bedauern diese Fehler bei der Kommunikation und Abstimmung mit den Grundeigentümern, deren Rechte wir zu akzeptieren und zu respektieren haben. Nur gemeinsam kann ein großes Ziel erreicht werden und wir werden in Zukunft alles tun, um derartige Missverständnisse vorab auszuschließen. Alle Einheimischen und Gäste ersuchen wir um Verständnis für die unweigerliche Belästigung durch die Großbaustelle (Staub- und Lärmentwicklung). Wir sind bemüht, alle bearbeiteten Flächen so schnell wie möglich wieder zu begrünen.

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