Autor Gasteiner Bergbahnen<
Datum 20. April 2017

Bautätigkeiten 2017

Generationenprojekt Schlossalm NEU

Das „Generationenprojekt Schlossalm NEU“ sieht die Errichtung einer Einseilumlaufbahn (Kabinen für jeweils 10 Personen) in zwei Sektionen hinauf auf die Schlossalm vor. Die neue multifunktionale Talstation – die auf die andere Seite der Bundesstraße verlegt wird – erlaubt einen stressfreien Einstieg in das Skigebiet. Umsteigen bei der Bergfahrt erübrigt sich künftig. Die Förderkapazität verdoppelt sich von 1.400 auf 3.000 Personen pro Stunde. Die neue Bergstation liegt etwas höher, sodass sie an einem idealen Verteilpunkt situiert ist, von dem aus der Skigast gleich zwischen drei Abfahrtsmöglichkeiten (Schlossalm, Kleine Scharte und Haitzingalm) mit jeweils mehr als 1.200 Meter Höhendifferenz wählen kann.

Der Neubau ersetzt die Standseilbahn, außerdem werden auch noch die Doppelsesselbahn Haitzingalm und die fix geklemmte Vierersesselbahn Kleine Scharte abgetragen. Die kuppelbare Vierersesselbahn Sendleiten wird ebenfalls abgetragen und im Rahmen des Projektes - auf genau der gleichen Trasse - durch eine kuppelbare Achtersesselbahn mit einer Kapazität von rund 4.000 Personen pro Stunde ersetzt.

Insgesamt werden 20 ha Pistenfläche im Skigebiet Schlossalm neu gestaltet. Für die Beschneiung neuer sowie bestehender Pistenflächen wird ein Speicherteich mit 150.000 Kubikmeter Wasservolumen errichtet.

Das Gesamtinvestitionsvolumen für den Zeitraum von 2016 – 2020 beläuft sich auf 84,8 Mio. Euro. 21,3 Millionen Euro werden aus dem Cashflow, 48 Millionen über Leasing und Kredit von Banken und 15 Millionen über ein Beteiligungsdarlehen der Aktionäre finanziert.

 

Baumaßnahmen 2017

Derzeit laufen noch die Detailplanungen. Ein großer Teil der Aufträge für das Großvorhaben wurde bereits vergeben. Die intensivste Bauzeit wird in den Sommermonaten 2017 und 2018 sein. Im Dezember 2018 wird die neue Schlossalmbahn in Betrieb gehen. Eine kleine Einschränkung wird es dieses Jahr auch beim Sommerbetrieb auf der Schlossalm geben: Die geführten Roller- bzw. Mountaincart Touren können heuer nicht angeboten werden, weil der Weg direkt durch die Baustelle führt.

Gleich nach der Schneeschmelze wird mit groß angelegten Erdbauarbeiten im Bereich zwischen der Trasse der Doppelsesselbahn Haitzingalm und der Luftseilbahn gestartet. Betroffen sind der Speicherteich – Pistenbau Brandbichl (Steilhang Sendleiten) und ein Lawinenauffangdamm, wo es auch zu einem Materialaustausch zwischen den einzelnen Baulosen kommen wird.

Speicherteich, Damm und Brandbichl

 

Stationsbauwerke der Schlossalmbahn

  • Fundamentierung Talstationsgebäude und Parkdeck (ca. 360 Piloten) bis zur betonierten Bodendecke, die im Winter als Parkfläche genutzt werden kann
  • Abtrag Gasthof Kitzstein – Errichtung von Garagierungsbahnhof und Rohbau des Stationsgebäudes
  • Geländeabtrag Kuppe – Fundamentierung - Bodenplatte

Die roten Flächen werden pilotiert

Das Gebäude links "Kitzstein" wird abgetragen

 

Strecke der Einseilumlaufbahn

  • Verlegung eines Mastens der 110kV-Leitung der ÖBB im Bereich des Parkplatzes der Schlossalmbahn
  • Überführungsbauwerk für die Seilbahn bei der ÖBB-Tauernbahn und Fundament der Stütze 3. Dafür müssen die Wochenendsperren der Eisenbahn im Frühjahr und im Herbst 2017 genutzt werden. Die Aufstellung des Stahlgerüstes erfolgt bei der Frühjahrssperre der Tauernbahn im Jahr 2018
  • Versetzung eines Mastens der 110kV-Leitung der Salzburg AG (unterhalb Waldhof)
  • Fundamentierung und Errichtung der Stützen der 2. Teilstrecke - besondere Herausforderung am Hangrücken zwischen dem Gipfelkreuz Hirschinger und der bestehenden dritten Stütze der Luftseilbahn

Die beiden markierten Masten werden versetzt

Überführungsbauwerk

Fundamentierung und Errichtung der Stützen im Bereich Hirschinger

 

Schneeanlage

  • Wasserfassung Schlossbach
  • Pumpstation Aeroplan II
  • Feldleitungen – vorgezogene Teilbereiche, die auch ohne den Speicherteich bereits für die Wintersaison 2017/18 genutzt werden können

 

 

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