Geschichte der Standseilbahn

Historie im Gasteinertal 

Ein neues Kapitel der Schlossalmbahn

„Von der Geschichte und Tradition zum Aufbruch in die Zukunft und Moderne.“ Mit dem Abtrag der Standseilbahn und der alten Talstation bei der Schlossalm geht ein Stück Geschichte zu Ende.

Was sich in den 60er und 80er Jahren getan hat

Im Jahre 1964 wurde der Einsessellift zum „Kitzstein“ durch eine damals hochmoderne Standseilbahn ersetzt, die pro Fahrt 80 Personen befördern konnte. Im September 1964 wurde die Standseilbahn in Bad Hofgastein durch Bundespräsident Dr. Schärf feierlich eröffnet. Die Sesselliftstrecken II und III auf die Haitzingalm blieben bestehen.

Zwei Jahre später wurde das Skigebiet der Schlossalm durch den Bau der Luftseilbahn auf die „Kleine Scharte“, erschlossen. Bundeskanzler Dr. Josef Klaus eröffnete daraufhin 1966 die neue Schwebebahn feierlich.

1983 folgte durch den Einsatz größerer Wägen bei der Standseilbahn eine Kapazitätserhöhung auf 120 Personen pro Fahrt, welche bei einer Fahrzeit von rund dreieinhalb Minuten einen Höhenunterschied von 459 Metern überwanden.

Von der Standseilbahn zur Einseilumlaufbahn

Nach über 50 Jahren ‚im Dienst‘ wird die legendäre Standseilbahn nun durch eine neue und leistungsfähigere Einseilumlaufbahn, die über zwei Sektionen bis auf den Berg führt, ersetzt. Die Luftseilbahn bleibt bestehen. Somit haben Skifahrer die Wahl, ob sie bei der Zwischenstation Kitzstein in die Einseilumlaufbahn oder in die Schwebebahn zusteigen.

 

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