Änderungen mit neuer Seilbahn

Schlossalmbahn NEU

Neue Seilbahnen bringen mehr Komfort und Förderleistung

Im Zuge des Projektes werden drei Bahnen gänzlich abgetragen. Eine Bahn wird von einer kuppelbaren Vierer- auf eine kuppelbare Achtersesselbahn umgebaut und eine weitere Bahn, bestehend aus zwei Abschnitten, wird neu errichtet. Trotz der Verminderung um eine Anlage erhöht sich die Beförderungskapazität.

Welche Seilbahnen werden neu gebaut, welche bleiben?

Der Schlepplift „Schlosshochalm“, die Sechsersesselbahn „Weitmoser“, der Zweiersessellift „Hohe Scharte“ und die Pendelbahn „Schlossalmbahn II“ bleiben bestehen (blaue Linien im Bild rechts). Die Standseilbahn, die Doppelsesselbahn „Haitzingalm“ und die Vierersesselbahn „Kleine Scharte“ (rote Linien) werden abgetragen.

Diese Maßnahmen dienen zur Komprimierung und optimalen Nutzung des Skiraumes. Bestehen bleibt die Vierersesselbahn „Sendleiten“ – diese wird im Rahmen des Projektes in den nächsten Jahren jedoch auf eine Achtersesselbahn mit rund 4.000 Personenbeförderungen pro Stunde umgebaut (linke grüne Linie). Neu hinzu kommt die Einseilumlaufbahn, mit der man künftig ohne Umsteigen von der Tal- bis zur Bergstation gelangt (rechte grüne Linie). Damit wird die Förderleistung ab der Talstation mehr als verdoppelt. 

Pistenbauten sorgen für mehr Sicherheit

Das Skigebiet Schlossalm bildet gemeinsam mit dem Skizentrum Angertal und dem Stubnerkogel eine weitläufige Verbindung dieser zwei Berge. Im Rahmen des Großprojektes ist sowohl ein Neubau, Umbau als auch Rückbau von Pisten bzw. Pistenteilen vorgesehen, da einige der bestehenden Pisten im Skigebiet Schlossalm nicht mehr den heutigen skitechnischen Anforderungen entsprechen. Vor allem enge Stellen und Pisten mit größerer Querneigung werden an die Bedürfnisse der Skigäste angepasst. Mit dieser umfassenden Neugestaltung wollen die Gasteiner Bergbahnen die Sicherheit auf den Pisten erhöhen und ein unbeschwertes Skivergnügen ermöglichen.

Komprimierte Pisten machen den Skiraum attraktiver

Durch die Adaptierungen mehrerer Skipisten wird der gesamte Skiraum ab der Haitzingalm noch attraktiver und um eine zweite weltcuptaugliche Talabfahrt erweitert.

Welche Vorteile ergeben sich durch die neue Einseilumlaufbahn?

Das Projekt „Modernisierung Schlossalmbahn und Pisten“ sieht die Errichtung einer Einseilumlaufbahn mit Kabinen für jeweils 10 Personen vor. In kürzester Zeit gelangt man vom Parkplatzgelände zur Mittelstation und von dort hinauf zur Schlossalm. Die Förderkapazität verdoppelt sich von 1.400 Personen auf 3.000 Personen pro Stunde. Die Wartezeit im Tal wird somit verkürzt und der Komfort insgesamt erhöht. Auch der Zwang zum Umsteigen in der Mittelstation entfällt, sodass ein durchgehender, komfortabler Transport von der Tal- zur Bergstation gewährleistet werden kann. Durch verschiedene Wetter- und Witterungsverhältnisse im Saisonverlauf ändert sich auch immer die Nutzungsfrequenz der Skipisten. Mit den beiden Teilsektionen der neuen Einseilumlaufbahn kann der Betrieb den unterschiedlichen Bedingungen am Berg optimal angepasst werden.

Daten und Fakten zur Einseilumlaufbahn

Die neue Einseilumlaufbahn fährt künftig mit einer Geschwindigkeit von 6 Meter pro Sekunde. Für die erste Teilstrecke von der Tal- zur Mittelstation benötigt sie weniger als 4 Minuten und für die zweite Teilstrecke von der Mittel- zur Bergstation knapp über 6 Minuten. Die Neigung der Einseilumlaufbahn beträgt durchschnittlich 38,5 Prozent. Die neue Bahn weist eine horizontale Länge von 3.163 Metern und einen Höhenunterschied von 1.218 Metern auf. Die Förderkapazität steigt auf 3.000 Personen pro Stunde.

SCHNEEGARANTIE

Die Gasteiner Bergbahnen garantieren Schneesicherheit während der gesamten Skisaison. Die Beschneiung wird weiter ausgebaut.

Die Schneesicherheit ist das entscheidende Kriterium für den wirtschaftlichen Erfolg des gesamten Wintertourismus im Gasteinertal. Seit 1995 verfügt das Skigebiet Schlossalm über technische Beschneiungsanlagen, die in den Folgejahren erweitert wurden. Die beschneiten Flächen im gesamten Skigebiet umfassen inzwischen bereits 56,28 Hektar.

Speicherteich sichert Wasservorrat

Der neue Speicherteich Haitzingalm, der eine Wasserfläche von 1,6 Hektar und eine Tiefe von 17 Metern aufweist, entsteht südlich der neuen Seilbahntrasse Schlossalmbahn oberhalb der Mittelstation. Der Speicherteich besitzt ein Fassungsvermögen von rund 150.000 Kubikmeter.

 

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